Pressemitteilung: Demenzerkrankungen besser verstehen

Versorgungsforschungsprojekt unterstützt Betroffene und deren Angehörige

Wie verlaufen Demenzerkrankungen? Welche Unterstützung benötigen die Betroffenen? Mit diesen Fragen befasst sich das „Digitale Demenzregister Bayern“, kurz digiDEM Bayern. Ziel des Versorgungforschungsprojekts ist es, die Situation der Erkrankten und deren Angehörigen nachhaltig zu verbessern. Im Zentrum stehen dabei digitale Angebote.

Andreas Nagel und Anna Kirchner von digiDEM Bayern informierten interessierte Netzwerkpartner des Projekts ALIA (Agil leben im Alter) der Lars und Christian Engel (LUCE) Stiftung und der aktiven generationenfreundlichen Gemeinde Weiherhammer. In den Räumen des Science Park C4 in Weiherhammer kamen neben dem örtlichen Hausarzt und den Bürgermultiplikatoren auch Pflegedienstleister aus der Region zusammen, um das Vorgehen und die Ziele des Versorgungsprojekts kennen zu lernen.

digiDEM Bayern möchte den Langzeitverlauf von Demenzerkrankungen anhand von Datenerhebungen untersuchen. Hierfür sind die Mitarbeiter des Forschungsprojekts auf der Suche nach Partnern, die nach einer Schulung durch das digiDEM Bayern-Team in der Lage sind, Menschen mit einer leichten Demenz und deren Angehörigen zu befragen. Die angehenden Praxisexperten können sich fachlich weiterentwickeln sowie einen Beitrag zur Verbesserung der Versorgungssituation von Menschen mit Demenz leisten.

digiDEM Bayern ist ein Verbund aus der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, dem Universitätsklinikum Erlangen und dem Innovationscluster Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg. Es ist Teil der Bayerischen Demenzstrategie und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gefördert.

 

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Informationsveranstaltung: stehend von links: Evelyn Badewitz (Heidenaab Apotheke), Kaja Bauer (Studentin GKS Amberg), Sylvia Benjamin (Mitarbeiterin GKS Amberg), Klaus Pippan (Fachstelle für Pflege und Demenz), Werner Ammann (Pflegeperson und Bürgermultiplikator), Dr. Anton Denzinger (Hausarzt Weiherhammer), Martina Günther (BRK Weiden/ Neustadt), Tina Hösl (BRK Weiden/ Neustadt), Sandro Galitzdörfer (BRK Weiden/ Neustadt), sitzend von links: Andreas Nagel (digiDEM Bayern), Anna Kirchner (digiDEM Bayern), Sandra Graf (Pflegeperson und Bürgermultiplikatorin), Nicole Schuster (Versorgungsassistentin der Hausarztpraxis Weiherhammer)

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