ALIA und die TSG Mantel-Weiherhammer bewegen sich gemeinsam in die Zukunft

Wie können Bewegung und Sport in Zeiten der Corona-Pandemie erhalten und gefördert werden? Wie kann dies besonders auch für ältere Mitglieder praxistauglich und für neue Mitglieder in Sportvereinen attraktiv gestaltet werden? Hierzu sind die Vorstandschaft der TSG Mantel-Weiherhammer der Abteilung Turnen mit Anita Bauer und die „Aktive generationenfreundliche Gemeinde“ Weiherhammer mit dem Projekt „Agil leben im Alter“ (ALIA) der Lars und Christian Engel (LUCE) Stiftung derzeit im Austausch. Ein erster gemeinsamer Auftakt war das Verteilen der Bewegungspackung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) durch die Übungsleiterinnen an die Turnerfrauen in Mantel und der Gemeinde Weiherhammer.

Gerade in Zeiten von Corona sind die darin enthaltenen Übungskarten eine einfache und im Alltag leicht umsetzbare Möglichkeit, um in Bewegung zu bleiben. Das ersetzt jedoch nicht die persönlichen Begegnungen und die Gespräche, die beim gemeinsamen Turnen von den Beteiligten so geschätzt werden. Deswegen machen sich ALIA und die TSG Mantel-Weiherhammer gemeinsam auf die Suche nach kreativen Lösungen und wollen in Zukunft mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Expertinnen und Experten passende Angebote entwickeln, die digitale Elemente berücksichtigen.

Bildunterschrift:

Anita Bauer (Abteilungsleiterin, TSG Mantel-Weiherhammer) und Theresa Sittl (Projektmitarbeiterin, ALIA der LUCE Stiftung)

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ALIA: Gemeindeanzeiger 11/2020

Die aktuelle Ausgabe des Gemeindeanzeigers Weiherhammer mit dem ALIA-Innenteil finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Weiherhammer.

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Nachbarschaftshilfe auf der Zielgeraden

Die Nachbarschaftshilfe will unkompliziert, wirkungsvoll und kostenlos Hilfen für Gemeindemitglieder in Weiherhammer jeden Alters anbieten. Erste Helfer und Koordinatoren haben sich gefunden.

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Arbeitskreis Nachbarschaftshilfe näht Alltagsmasken

Die Hauptübertragung von Viren findet über Tröpfchen statt, die durch Husten oder Niesen über die Schleimhäute des Gegenübers aufgenommen werden. Dies gilt es, zu verhindern. Deshalb ist auch der Arbeitskreis Nachbarschaftshilfe aktiv.

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Gemeinderat für Übergangslösung und neuen Kindergarten

Die Nachhaltigkeit gibt den Ausschlag: Der Gemeinderat befürwortet einstimmig die Freigabe der Entwurfsplanung zur temporären Nutzung von Teilen der Grundschule als Kindergarten-Ausweichquartier. Auch das Bauvorhaben wird abgesegnet.

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Nachbarschaftshilfe nimmt Formen an

Innerhalb des derzeit in Weiherhammer laufenden Projektes „Agil leben im Alter“ (Alia) und der vom bayerischen Sozialministerium geförderten „generationenfreundlichen Gemeinde“ soll ein Arbeitskreis eine Nachbarschaftshilfe aufbauen.

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Pressemitteilung: Gute Fortschritte bei ALIA

Bürgermultiplikatoren treffen sich im telefonischen Konferenzraum

Dass auch in Zeiten von Corona der Informationsfluss zwischen den am Projekt „Agil leben im Alter“ (ALIA) beteiligten Personen funktioniert, zeigte eine Aktion, zu der die Projektmitarbeiterin Theresa Sittl der Lars und Christian Engel Stiftung (LUCE) eingeladen hat. In einen telefonischen Konferenzraum wählten sich 20 Bürgermultiplikatoren der „aktiven generationenfreundlichen Gemeinde“ Weiherhammer ein, um sich über die aktuellen Entwicklungen im Projekt ALIA zu informieren und gemeinsam ins Gespräch zu kommen.

In Vertretung von Projektleiter Dr. David Rester informierte LUCE-Mitarbeiter Severin Hirmer über den Stand der Bebauung des ALIA Areals: „Die Entwicklung eines Betreibermodells sowie die Entwurfsplanungen mit regionalen Architekten sind aktuell in Bearbeitung“. Die Bürgerbeteiligung, die ein Element des Projekts ist, werde auch im Verlauf des Bebauungsvorhabens eine große Rolle spielen, so Hirmer.

Die Weiterentwicklung des Sozialraums der Gemeinde ist ein anderer Schwerpunkt der Bürgermultiplikatoren. Das spiegelt sich in den vielen sozialen Aktivitäten in den verschiedenen Ortsteilen. Mund-Nasen-Schutz-Aktionen oder auch die Entwicklung einer Nachbarschaftshilfe, die später mit den pflegerischen Dienstleistungen am ALIA Areal verschmelzen sollen, zeichnen das bürgerschaftliche Engagement aus. „Denn Sie als Bürgerinnen und Bürger sind die Experten vor Ort“, betonte Theresa Sittl während der Telefonkonferenz.

Sowohl für das Bauvorhaben als auch für die Weiterentwicklung des Sozialraums werde versucht, wissenschaftliche Partner zu finden und entsprechende Fördertöpfe zu erschließen. Über weitere Entwicklungen und Fortschritte, aber auch in kleinen Arbeitsgruppen, werden sich die beteiligten Personen nun regelmäßig im Rahmen von Telefonkonferenzen austauschen.

Theresa Sittl und Severin Hirmer von der Lars und Christian Engel Stiftung bereiten die Telefonkonferenz mit den Bürgermultiplikatoren vor.   Bild: UEBZO/Sebastian Gmeiner

 

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Pressemitteilung: Demenzerkrankungen besser verstehen

Versorgungsforschungsprojekt unterstützt Betroffene und deren Angehörige

Wie verlaufen Demenzerkrankungen? Welche Unterstützung benötigen die Betroffenen? Mit diesen Fragen befasst sich das „Digitale Demenzregister Bayern“, kurz digiDEM Bayern. Ziel des Versorgungforschungsprojekts ist es, die Situation der Erkrankten und deren Angehörigen nachhaltig zu verbessern. Im Zentrum stehen dabei digitale Angebote.

Andreas Nagel und Anna Kirchner von digiDEM Bayern informierten interessierte Netzwerkpartner des Projekts ALIA (Agil leben im Alter) der Lars und Christian Engel (LUCE) Stiftung und der aktiven generationenfreundlichen Gemeinde Weiherhammer. In den Räumen des Science Park C4 in Weiherhammer kamen neben dem örtlichen Hausarzt und den Bürgermultiplikatoren auch Pflegedienstleister aus der Region zusammen, um das Vorgehen und die Ziele des Versorgungsprojekts kennen zu lernen.

digiDEM Bayern möchte den Langzeitverlauf von Demenzerkrankungen anhand von Datenerhebungen untersuchen. Hierfür sind die Mitarbeiter des Forschungsprojekts auf der Suche nach Partnern, die nach einer Schulung durch das digiDEM Bayern-Team in der Lage sind, Menschen mit einer leichten Demenz und deren Angehörigen zu befragen. Die angehenden Praxisexperten können sich fachlich weiterentwickeln sowie einen Beitrag zur Verbesserung der Versorgungssituation von Menschen mit Demenz leisten.

digiDEM Bayern ist ein Verbund aus der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, dem Universitätsklinikum Erlangen und dem Innovationscluster Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg. Es ist Teil der Bayerischen Demenzstrategie und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gefördert.

 

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Informationsveranstaltung: stehend von links: Evelyn Badewitz (Heidenaab Apotheke), Kaja Bauer (Studentin GKS Amberg), Sylvia Benjamin (Mitarbeiterin GKS Amberg), Klaus Pippan (Fachstelle für Pflege und Demenz), Werner Ammann (Pflegeperson und Bürgermultiplikator), Dr. Anton Denzinger (Hausarzt Weiherhammer), Martina Günther (BRK Weiden/ Neustadt), Tina Hösl (BRK Weiden/ Neustadt), Sandro Galitzdörfer (BRK Weiden/ Neustadt), sitzend von links: Andreas Nagel (digiDEM Bayern), Anna Kirchner (digiDEM Bayern), Sandra Graf (Pflegeperson und Bürgermultiplikatorin), Nicole Schuster (Versorgungsassistentin der Hausarztpraxis Weiherhammer)

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Leuchtturmprojekt nicht nur fürs alt werden

Ziel des ALIA-Projektes ist eine gute Gestaltung der demografischen Entwicklung durch die Gemeinde vor Ort. Die Bürger sollen im eigenen Zuhause und dann auf dem bebauten ALIA-Areal gut alt werden können.

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