Nachbarschaftshilfe auf der Zielgeraden

Die Nachbarschaftshilfe will unkompliziert, wirkungsvoll und kostenlos Hilfen für Gemeindemitglieder in Weiherhammer jeden Alters anbieten. Erste Helfer und Koordinatoren haben sich gefunden.

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Arbeitskreis Nachbarschaftshilfe näht Alltagsmasken

Die Hauptübertragung von Viren findet über Tröpfchen statt, die durch Husten oder Niesen über die Schleimhäute des Gegenübers aufgenommen werden. Dies gilt es, zu verhindern. Deshalb ist auch der Arbeitskreis Nachbarschaftshilfe aktiv.

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Gemeinderat für Übergangslösung und neuen Kindergarten

Die Nachhaltigkeit gibt den Ausschlag: Der Gemeinderat befürwortet einstimmig die Freigabe der Entwurfsplanung zur temporären Nutzung von Teilen der Grundschule als Kindergarten-Ausweichquartier. Auch das Bauvorhaben wird abgesegnet.

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Nachbarschaftshilfe nimmt Formen an

Innerhalb des derzeit in Weiherhammer laufenden Projektes „Agil leben im Alter“ (Alia) und der vom bayerischen Sozialministerium geförderten „generationenfreundlichen Gemeinde“ soll ein Arbeitskreis eine Nachbarschaftshilfe aufbauen.

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Pressemitteilung: Gute Fortschritte bei ALIA

Bürgermultiplikatoren treffen sich im telefonischen Konferenzraum

Dass auch in Zeiten von Corona der Informationsfluss zwischen den am Projekt „Agil leben im Alter“ (ALIA) beteiligten Personen funktioniert, zeigte eine Aktion, zu der die Projektmitarbeiterin Theresa Sittl der Lars und Christian Engel Stiftung (LUCE) eingeladen hat. In einen telefonischen Konferenzraum wählten sich 20 Bürgermultiplikatoren der „aktiven generationenfreundlichen Gemeinde“ Weiherhammer ein, um sich über die aktuellen Entwicklungen im Projekt ALIA zu informieren und gemeinsam ins Gespräch zu kommen.

In Vertretung von Projektleiter Dr. David Rester informierte LUCE-Mitarbeiter Severin Hirmer über den Stand der Bebauung des ALIA Areals: „Die Entwicklung eines Betreibermodells sowie die Entwurfsplanungen mit regionalen Architekten sind aktuell in Bearbeitung“. Die Bürgerbeteiligung, die ein Element des Projekts ist, werde auch im Verlauf des Bebauungsvorhabens eine große Rolle spielen, so Hirmer.

Die Weiterentwicklung des Sozialraums der Gemeinde ist ein anderer Schwerpunkt der Bürgermultiplikatoren. Das spiegelt sich in den vielen sozialen Aktivitäten in den verschiedenen Ortsteilen. Mund-Nasen-Schutz-Aktionen oder auch die Entwicklung einer Nachbarschaftshilfe, die später mit den pflegerischen Dienstleistungen am ALIA Areal verschmelzen sollen, zeichnen das bürgerschaftliche Engagement aus. „Denn Sie als Bürgerinnen und Bürger sind die Experten vor Ort“, betonte Theresa Sittl während der Telefonkonferenz.

Sowohl für das Bauvorhaben als auch für die Weiterentwicklung des Sozialraums werde versucht, wissenschaftliche Partner zu finden und entsprechende Fördertöpfe zu erschließen. Über weitere Entwicklungen und Fortschritte, aber auch in kleinen Arbeitsgruppen, werden sich die beteiligten Personen nun regelmäßig im Rahmen von Telefonkonferenzen austauschen.

Theresa Sittl und Severin Hirmer von der Lars und Christian Engel Stiftung bereiten die Telefonkonferenz mit den Bürgermultiplikatoren vor.   Bild: UEBZO/Sebastian Gmeiner

 

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Pressemitteilung: Demenzerkrankungen besser verstehen

Versorgungsforschungsprojekt unterstützt Betroffene und deren Angehörige

Wie verlaufen Demenzerkrankungen? Welche Unterstützung benötigen die Betroffenen? Mit diesen Fragen befasst sich das „Digitale Demenzregister Bayern“, kurz digiDEM Bayern. Ziel des Versorgungforschungsprojekts ist es, die Situation der Erkrankten und deren Angehörigen nachhaltig zu verbessern. Im Zentrum stehen dabei digitale Angebote.

Andreas Nagel und Anna Kirchner von digiDEM Bayern informierten interessierte Netzwerkpartner des Projekts ALIA (Agil leben im Alter) der Lars und Christian Engel (LUCE) Stiftung und der aktiven generationenfreundlichen Gemeinde Weiherhammer. In den Räumen des Science Park C4 in Weiherhammer kamen neben dem örtlichen Hausarzt und den Bürgermultiplikatoren auch Pflegedienstleister aus der Region zusammen, um das Vorgehen und die Ziele des Versorgungsprojekts kennen zu lernen.

digiDEM Bayern möchte den Langzeitverlauf von Demenzerkrankungen anhand von Datenerhebungen untersuchen. Hierfür sind die Mitarbeiter des Forschungsprojekts auf der Suche nach Partnern, die nach einer Schulung durch das digiDEM Bayern-Team in der Lage sind, Menschen mit einer leichten Demenz und deren Angehörigen zu befragen. Die angehenden Praxisexperten können sich fachlich weiterentwickeln sowie einen Beitrag zur Verbesserung der Versorgungssituation von Menschen mit Demenz leisten.

digiDEM Bayern ist ein Verbund aus der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, dem Universitätsklinikum Erlangen und dem Innovationscluster Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg. Es ist Teil der Bayerischen Demenzstrategie und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gefördert.

 

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Informationsveranstaltung: stehend von links: Evelyn Badewitz (Heidenaab Apotheke), Kaja Bauer (Studentin GKS Amberg), Sylvia Benjamin (Mitarbeiterin GKS Amberg), Klaus Pippan (Fachstelle für Pflege und Demenz), Werner Ammann (Pflegeperson und Bürgermultiplikator), Dr. Anton Denzinger (Hausarzt Weiherhammer), Martina Günther (BRK Weiden/ Neustadt), Tina Hösl (BRK Weiden/ Neustadt), Sandro Galitzdörfer (BRK Weiden/ Neustadt), sitzend von links: Andreas Nagel (digiDEM Bayern), Anna Kirchner (digiDEM Bayern), Sandra Graf (Pflegeperson und Bürgermultiplikatorin), Nicole Schuster (Versorgungsassistentin der Hausarztpraxis Weiherhammer)

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Leuchtturmprojekt nicht nur fürs alt werden

Ziel des ALIA-Projektes ist eine gute Gestaltung der demografischen Entwicklung durch die Gemeinde vor Ort. Die Bürger sollen im eigenen Zuhause und dann auf dem bebauten ALIA-Areal gut alt werden können.

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Pressemitteilung: Expertenwissen für das Generationen-Modellprojekt

Hochkarätig besetztes ALIA-Kuratorium tagte erstmals in Weiherhammer

„Gemeinsam werden wir etwas für die Region völlig Neues gestalten, indem wir das Projekt ALIA mit unseren Impulsen und Ideen unterstützen und weiter vorantreiben.“ So fasste Staatsministerin a.D. Emilia Müller das Ergebnis der konstituierenden Sitzung des ALIA-Kuratoriums zusammen. Sie ist die Vorsitzende des hochkarätig besetzten Gremiums, das jetzt erstmals im Science Park C4 in Weiherhammer zusammenkam und seine Aufgabe als Ratgeber, Repräsentant und Fürsprecher für das ganzheitliche Generationen-Modellprojekt ALIA (Agil leben im Alter) der Lars und Christian Engel Stiftung angenommen hat.
Die Kuratoren und Kuratorinnen bringen ihr Expertenwissen und ihre Perspektive aus Wissenschaft und Architektur, Politik, Gesellschaft und gerontologischer Praxis ein und werden gemeinsam mit der aktiven Gemeinde Weiherhammer die Projektentwicklung konstruktiv begleiten. Dr. David Rester, der Projektverantwortliche für ALIA, sieht in den Kuratoren Botschafter und Vermittler, die ein Auge und eine Leidenschaft für das nachhaltige Modell für gutes Altern haben und diese verantwortungsvoll in die Gesellschaft tragen. Das Kuratorium selber – das machte die inhaltliche Diskussion deutlich – versteht sich als schützende Hand erfahrener Akteure, die es ermöglicht, die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu erfüllen und doch gleichzeitig ein Experimentierraum für neue Inspirationen und neue Herangehensweisen zu gestalten.

Bürgermeister Ludwig Biller sieht das ALIA-Kuratorium als einen weiteren wichtigen Baustein bei der Umsetzung einer bedarfsgerechten und nachhaltigen Lösung für die Gemeinde Weiherhammer. Gerade wenn es um die Bebauung des ALIA-Areals gehe, seien die Bedarfe und Wünsche vor Ort ein wichtiger Ausgangspunkt für weitere Schritte.

Die Stiftungsgründer Lars und Christian Engel loben die Kompetenz der Kuratoren, die trotz ihrer unterschiedlichen Expertise teamorientiert denken und daher bereits jetzt als homogenes Gremium wahrgenommen werden. Prof. Dr. Erich Bauer, Vorstandsvorsitzender der LUCE-Stiftung, blickt nach dem intensiven Gedankenaustausch bestärkt in die Zukunft. „Die Vorhaben im Projekt ALIA bilden eine innovative Verschränkung von sozialer Verantwortung, Bildung und Wissenschaft ab: Bildung, Dorf und Pflege. Wir beziehen dabei die Anforderungen der Digitalisierung mit ein und können so ein Modell entwickeln, das auch auf andere Kommunen übertragbar ist.“

Mitglieder des ALIA-Kuratoriums:

Staatsministerin a. D. Emilia Müller (Vorsitzende), Prof. Dr. Hermann Brandenburg (Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar), Jos de Blok (Buurtzorg – niederländisches Modellunternehmen für häusliche Altenpflege), Dipl.-Ing. Eckhard Feddersen (Feddersen-Architekten), Staatsminister a. D. Dr. Thomas Goppel, Kornelia Schmid (Pflegende Angehörige e. V.), Prof. Dr. Bernd Seeberger (Tiroler Privatuniversität, Umit), Dagmar Wagner M. A. (älter.werden.net)

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der konstituierenden Sitzung des ALIA Kuratoriums: stehend von links nach rechts: Bürgermeister Ludwig Biller, Prof. Dr. Bernd Seeberger, Dagmar Wagner, Staatsministerin a. D. Emilia Müller , Prof. Dr. Hermann Brandenburg, Staatsminister a. D. Dr. Thomas Goppel, Lars Engel, Dr. David Rester; sitzend von links nach rechts: Kornelia Schmid, Eckhard Feddersen, Jos de Blok, Christian Engel


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