Richtfest für ALIA-Areal

Zukunftsweisendes Generationenprojekt in Weiherhammer nimmt Gestalt an

Mit dem Richtfest hat das Generationenprojekt Agil leben im Alter (ALIA) einen weiteren bedeutenden Meilenstein erreicht. Rund 140 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, darunter viele Bürgerinnen und Bürger, die sich für ALIA engagieren, kamen am 9. Juli auf dem Baufeld in Weiherhammer zusammen, um das Aufstellen der ersten fertig produzierten Holzmodule aus Estland zu feiern. Bis Mitte 2027 soll das innovative Quartier vollständig fertiggestellt sein.

Zu den Ehrengästen zählte die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention, Judith Gerlach, die in ihrer Festrede die Innovationskraft des Projekts hervorhob. ALIA sei ein Vorzeigeprojekt für eine moderne und zukunftsfähige Pflege- und Versorgungsstruktur im ländlichen Raum. Vor diesem Hintergrund seien die mehr als vier Millionen Euro aus der Förderrichtlinie „PflegeSoNah“ des Freistaats Bayern hervorragend investiert. Das Projekt zeige beispielhaft, wie Wohnen, Pflege, Prävention und gesellschaftliche Teilhabe unter einem Dach zusammengeführt werden könnten.

Auch auf internationaler Ebene fand das Projekt große Beachtung. Als Vertreter der Botschafterin Estlands in Deutschland nahm der estnische Wirtschaftsattachée am Richtfest teil. Die ersten Module des Gebäudes wurden in Estland gefertigt und anschließend nach Weiherhammer transportiert.

Für die ALIA GmbH begrüßte Geschäftsführer und LUCE Vorstandsvorsitzender Severin Hirmer die Gäste und würdigte die Arbeit aller Projektbeteiligten: „Heute feiern wir, was wir mit und für die Sorgende Gemeinde Weiherhammer umfangreich geplant und konzipiert haben: Der ALIA-Bau wird realisiert und wir feiern die Installation der ersten Module auf dem Areal. Vielen Dank an alle Beteiligten für das Durchhaltevermögen und die Entschlossenheit, an ALIA zu glauben.“

Dr. David Rester, ALIA-Projektleiter bei der LUCE Stiftung, blickte auf die Entstehungsgeschichte des Bauprojekts zurück, das er seit den ersten konzeptionellen Überlegungen begleitet. Er stellte den Gästen das Drehbuch der gemeinsamen Idee von LUCE Stiftung und Gemeinde Weiherhammer bis zum heutigen Baufortschritt vor und verweist auf den Erstentwurf des Drehbuchs vom Kooperationspartner SEGA e.V. Dass aus einer visionären Idee Schritt für Schritt ein wegweisendes Modellprojekt für altersgerechtes und generationenübergreifendes Leben entstehen konnte, ist wesentlich vier Personen zu verdanken: Christian Engel, Lars Engel, Bürgermeister a.D. Ludwig Biller sowie Prof. Dr. Erich Bauer.

Architekt Christian Schönberger veranschaulichte u.a. anhand des nachhaltigen Modul- und Elementbaus aus Holz sowie der demenzsensiblen Raum- und Freiraumplanung das ALIA-Areal als Modell für künftiges Bauen.

Auch Weiherhammers Erster Bürgermeister Julian Kraus zeigte sich erfreut über den sichtbaren Baufortschritt. Die Gemeinde Weiherhammer realisiert ein Kinderhaus und ein Begegnungszentrum auf dem Areal. Er dankte dem Freistaat Bayern für die hohe Förderung und betonte die große Bedeutung des Projekts für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde. ALIA werde das soziale Angebot nachhaltig stärken und neue Maßstäbe für generationenübergreifendes Zusammenleben setzen.

Mit dem Richtfest ist ein wichtiger Meilenstein gefeiert worden. In den kommenden Monaten werden die Module sukzessive ergänzt und ausgebaut. Mitte 2027 soll das neue Quartier bezugsfertig sein und künftig modernes Wohnen, Pflege, Begegnung und Versorgung an einem Ort miteinander verbinden.

Downloads:

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert