Festabend der LUCE Stiftung im Future Lab

10-jähriges Bestehen wird mit Staatsminister Albert Füracker gefeiert

Rund 60 wegbegleitende Partner aus Wirtschaft, Politik und gesellschaftlichen Institutionen folgten der Einladung der Lars und Christian Engel (LUCE) Stiftung zu ihrem feierlichen Festabend. Die Veranstaltung im Rahmen des “DENK.jubiläums” bot Raum für Rückblick, Anerkennung und persönliche Worte des Dankes – verbunden mit einem klaren Blick auf die zukünftige Arbeit der Stiftung.

Ein Höhepunkt des Abends war die Festrede des Bayerischen Finanz- und Heimatministers Albert Füracker, der die Bedeutung der Stiftung für die Wissensregion Oberpfalz hervorhob. „Die LUCE Stiftung verkörpert Innovation, Zeitgeist und Fortschritt. Dank einer klaren Vision für Bildung und Zukunft hat die Stiftung das Fundament für die Wissensregion Oberpfalz maßgeblich mitgestaltet und die Herausforderungen von Digitalisierung, Fachkräftesicherung und gesellschaftlichem Wandel aktiv aufgegriffen. Mit Meilensteinen wie dem Future Lab, dem DENK.summit, dem Technologietransferzentrum und Kooperationen machen Sie die Oberpfalz zu einem hochmodernen Netzwerk für Innovation und Bildung. Dieser Erfolg ist nur möglich dank des großen Engagements von Ihnen allen, die den Mut haben, neue Wege zu gehen. Ich bin stolz darauf, was Menschen wie Sie hier in der Oberpfalz auf die Beine stellen“, lobte Füracker die Arbeit der Stiftung.

Auch Christian Engel, Stiftungsgründer der LUCE Stiftung, richtete in seiner Festrede persönliche Worte an die Gäste. Er blickte auf die Entstehung der Stiftung zurück, dankte Wegbegleitern und Unterstützern und unterstrich den Anspruch der Stiftung, gesellschaftliche Verantwortung langfristig, verlässlich und wirksam zu übernehmen. „Mein ganz besonderer Dank geht an Prof. Dr. Erich Bauer, der die Stiftung als Gründungsvorsitzender zu dem gemacht hat, was sie heute ist“, so Christian Engel dankend an den anwesenden Bauer.

Ebenso wurde Ludwig Biller, Erster Bürgermeister der Gemeinde Weiherhammer, offiziell im Namen der LUCE Stiftung verabschiedet. Vorstandsvorsitzender Severin Hirmer dankte ihm für die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit und seine kontinuierliche Unterstützung der Stiftungsarbeit auf kommunaler Ebene.

Der Festabend klang in persönlicher Atmosphäre mit anregenden Gesprächen und Begegnungen aus. Die Veranstaltung machte deutlich, wie wichtig partnerschaftliches Zusammenwirken von Wirtschaft, Politik und Institutionen für eine starke Wissensregion Oberpfalz ist – ein Leitgedanke, dem sich die LUCE Stiftung auch künftig verpflichtet fühlt.

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Open House Event der LUCE Stiftung

100 Gäste folgen der Einladung in das Future Lab nach Weiherhammer

Anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens öffnete die Lars und Christian Engel (LUCE) Stiftung ihre Türen zum Open House Event im Future Lab in Weiherhammer. Ca 100 Gäste aus Wirtschaft, Bildung, Politik und Wissenschaft nutzten die Gelegenheit, die Bildungswelt der Stiftung live zu erleben, innovative Projekte kennenzulernen und mit Expertinnen und Experten in den Austausch zu treten.

Im Mittelpunkt des Open House stand die Frage, wie Menschen und Organisationen in einer sich rasant verändernden Welt leistungsfähig, lernbereit und zukunftsfähig bleiben – ein Thema, das die LUCE Stiftung in ihrer Stiftungsarbeit seit einem Jahrzehnt begleitet. In Keynotes, Workshops, Führungen und interaktiven Formaten wurden Parallelen zwischen Künstlicher Intelligenz, moderner Bildung und Spitzensport aufgezeigt.

Besondere Impulse setzte der ehemalige Olympiasieger und heutige Bundestrainer der nordischen Kombinierer Eric Frenzel. In seiner Keynote spannte er den Bogen vom Leistungssport zur Arbeits- und Lernwelt von Unternehmen: Motivation, mentale Stärke, kontinuierliche Entwicklung und Teamkultur seien entscheidende Faktoren für nachhaltigen Erfolg – unabhängig vom Umfeld.

Einen weiteren inhaltlichen Höhepunkt bildete die Keynote von Dr. Gunter Beitinger, Head of Factory Digitalization bei Siemens und Council Member des World Economic Forum. Er zeigte auf, wie Künstliche Intelligenz, vernetzte Produktion und datenbasierte Modelle die Arbeitswelt verändern und welche Konsequenzen sich daraus für Aus‑ und Weiterbildung, neue Berufsbilder und lebenslanges Lernen ergeben.

Die unterschiedlichen Perspektiven wurden anschließend in einer Podiumsdiskussion zusammengeführt und vertieft. Prof. Dr. Christiane Hellbach (Vizepräsidentin der OTH A-W; Stiftungsrätin der LUCE Stiftung), Dr. Gunter Beitinger und Eric Frenzel diskutierten, wie Lernen, Führung und Zusammenarbeit künftig gestaltet werden müssen – und welche Rolle Stiftungen wie die LUCE Stiftung als Plattform für Orientierung, Austausch und Vernetzung spielen können.

Darüber hinaus erhielten die Besucherinnen und Besucher praxisnahe Einblicke in die Arbeit der LUCE Stiftung und ihrer Partner, unter anderem in:

  • zukunftsorientierte Aus‑ und Weiterbildung,
  • den Einsatz von KI im Lernkontext,
  • Mitarbeiter‑ und Personalentwicklung,
  • sowie das Zusammenspiel von Wirtschaft, Bildungsträgern und Kommune.

Das Open House Event war Teil der Jubiläumsfeierlichkeiten „DENK.jubiläum”: 10 Jahre LUCE Stiftung“ und machte eindrucksvoll deutlich, wie sich die Stiftung als Plattform für Vernetzung, Innovation und gesellschaftliche Verantwortung in der Wissensregion Oberpfalz etabliert hat. Die Veranstaltung bot nicht nur Rückblick auf ein erfolgreiches Jahrzehnt, sondern setzte zugleich starke Akzente für die zukünftige Weiterentwicklung von Bildung und Innovation in der Region.

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10 Jahre LUCE Stiftung – Presse-Echo

Gesammelte Berichte zum Festabend und Open House Event im Rahmen des 10-jährigen Stiftungsjubiläums.

Open House

LUCE-Jubiläum: Wenn KI, Bildung und Spitzensport dieselbe Frage stellen

Gesamten Artikel im OberpfalzECHO


Open House & Festabend

Zehn Jahre Innovation: LUCE-Stiftung feiert

Video bei OTV

 

Künstliche Intelligenz für den Mittelstand

Vierte Ausgabe der Netzwerkveranstaltung in Weiherhammer

Rund 90 Teilnehmende folgten der Einladung der Lars und Christian Engel (LUCE) Stiftung, fortiss und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden zur vierten Ausgabe der Konferenz „Best Practice Digitalisierung & Künstliche Intelligenz für den Mittelstand“.
Die Veranstaltung bot einen umfassenden Einblick in aktuelle Entwicklungen rund um KI-Anwendungen, Deep Learning, Robotik und praktische Automatisierungslösungen – und stieß dabei auf großes Interesse der Anwesenden. Bereits zur Begrüßung durch Severin Hirmer (LUCE Stiftung), Prof. Dr. Clemens Bulitta (OTH Amberg-Weiden) und Dr. Wolfgang Köhler (fortiss) wurde deutlich, wie stark die Themen Digitalisierung und KI den Mittelstand beschäftigen.

Im ersten Vortrag führte Dr. Severin Kacianka (fortiss) in die Welt der KI-Agenten ein und zeigte auf, wie moderne Agentensysteme künftig betriebliche Abläufe unterstützen können. Mit großem Interesse folgte das Publikum anschließend der Präsentation von Forschenden des Technologietransferzentrums (TTZ) Neustadt a.d. Waldnaab, die anhand konkreter Beispiele erläuterten, wie Deep-Learning-Methoden heterogene Datenquellen erschließen und für das Wissensmanagement nutzbar machen.

Nach einer intensiven Networking-Pause, in der bereits zahlreiche Gespräche und fachlicher Austausch stattfanden, ging es weiter mit einem Blick in die Robotik: Es folgten spannenden Einblicke in multimodales Policy Learning, das robotische Systeme befähigt, aus menschlichen Demonstrationen zu lernen. Den Abschluss des Vortragsprogramms bildete ein praxisnaher Beitrag von Johannes Ostner (42 Coding Solutions). Er zeigte, wie KI und Automatisierung bereits heute erprobbar und gewinnbringend im Mittelstand eingesetzt werden können – von einfachen Automatisierungslogiken bis zu intelligenten Workflows und ersten Agentenlösungen.

Im Anschluss klang die Veranstaltung mit einer weiteren Networking-Phase aus. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit zu vertiefenden Gesprächen, Erfahrungsaustausch und dem Aufbau neuer Kontakte.

„Wir sind mit der Resonanz, der offenen Atmosphäre mit intensivem Austausch und den Vorträgen mit hohem Praxisbezug sehr zufrieden“, so Florian Waldeck, Geschäftsführer der C4TRENDS GmbH und Organisator der Veranstaltung. Einer fünften Ausgabe im neuen Jahr stehe damit nichts im Wege.


Die KI-Veranstaltung fand im Rahmen des Jubiläumsprogramms zu 10 Jahre Lars und Christian Engel (LUCE) Stiftung statt. Weitere Veranstaltungen und Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter https://www.luce-stiftung.de/jubilaeum/

Gemeinsam mit Johannes Ostner (42 Coding Solutions) bietet die C4TRENDS GmbH einen kompakten Einstieg in die KI‑Welt und zeigt, wie Microsoft Copilot effektiv genutzt wird – von klaren Prompting‑Grundlagen über praktische Anwendungen in M365 bis hin zu erweiterten Möglichkeiten mit individuellen Agenten und Automatisierungen.

 

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Auftakt ins Programmjahr Sorge, Pflege und Teilhabe

Starke Kooperation mit der Akademie Ostbayern-Böhmen e. V.

Die LUCE Stiftung war am Samstag, den 28.02.2026 im Future Lab Gastgeber für den Kooperationspartner Akademie Ostbayern-Böhmen e. V. (AOB). Deren Jahressymposium „Sorge, Pflege und Teilhabe als gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ führte in das AOB-Programmjahr 2026 ein. Zeitgleich war die Veranstaltung auch Auftakt zum Jubiläumsjahr „10 Jahre LUCE Stiftung“. Denn das AOB-Programmjahr wurde im Rahmen des Projekts ALIA erarbeitet.

Die kostenfreie Veranstaltung besuchten 90 Personen, die sowohl als zivilgesellschaftliche Akteure als auch als Vertreter der Sorge- und Pflegepraxis, Politik und Wissenschaft teilnahmen. Dies verbuchen die Veranstalter als großen Erfolg. Denn das Ziel war es, jene Personen und Bereiche zusammenzubringen, um gemeinsam auf die Zukunft von Sorgearbeit, Pflege und Teilhabe zu blicken.

In den drei Impulsreferaten und einer abschließenden Diskussion, moderiert von Birgit Renner von Paraplü Sozialraumentwicklung, wurde dies gleichfalls deutlich. Die Verschränkung informeller und formeller Strukturen von Sorge und Pflege im Sozialraum und mit kommunaler Verantwortung ermöglicht Selbstbestimmung und Teilhabe für hilfebedürftige Menschen aller Generationen. Zudem können sorgende An- und Zugehörige als Partner in der Versorgung unterstützt und entlastet werden. Das niederländische Modell Buurtzorg (dt. Nachbarschaftspflege) dient dabei als Vorbild: Ein Gutachten mit Handlungsempfehlungen im Auftrag des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention bildete hierfür den Rahmen.

Die Referent*innen waren Kornelia Schmid (Pflegende Angehörige e.V.), Julian Wendland (Buurtzorg Deutschland, Team München) und Dr. Klaus Schulenburg (Bayerischer Landkreistag).

Für die Besucher wurde Teilhabe zudem anschaulich und am eigenen Leib erfahrbar. Denn die Veranstaltung begann mit einer gemeinsamen demenzpräventiven Bewegungseinheit nach den GESTALT-Prinzipien mit der Übungsleiterin Sabine Schuchardt. Zudem gab Gerhard Müller als Koordinator der Nachbarschaftshilfe Weiherhammer Einblick in die Verschränkung informeller und formeller Sorge und Pflege im Sozialraum mit kommunaler Verantwortung.

„Besser wäre es, mich würde es nicht mehr brauchen“. Diese Aussage des Refrenten und der Pflegefachperson Julian Wendland gibt für den ALIA-Projektleiter Dr. David Rester einen Ausblick auf eine künftig notwendige Sorge- und Pflegekultur und fasst das Jahressymposium gut zusammen.

Mit Infoständen waren ebenfalls die mehrfach ausgezeichnete gemeindliche Nachbarschaftshilfe Helfen mit Herz Weiherhammer und das gemeindliche Projekt „Präventions-Lotse (PL) für eine sorgende Gemeinde Weiherhammer“ dabei. SEGA e. V. bot als wichtiger Kooperationspartner im Projekt ALIA den Teilnehmenden zudem die Möglichkeit, den Demenzsimulator auszuprobieren.

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