BIAP-Abschlusssymposium: Erfolgreiche Integration ausländischer Pflegekräfte im Fokus

Mit dem BIAP-Abschlusssymposium im Future Lab der LUCE Stiftung fand am 28.07.26 die zweijährige Projektarbeit zur betrieblichen Integration ausländischer Pflegekräfte ihren feierlichen Abschluss. Rund 60 Gäste, darunter Vertreterinnen und Vertreter aus Pflegeeinrichtungen, Wissenschaft, Behörden, Politik sowie zahlreiche Projektbeteiligte nahmen an der Veranstaltung teil.

Die im Rahmen des Symposiums präsentierten vier Projekte wurden durch den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+), das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS) sowie die Europäische Union gefördert. Zum Auftakt der Veranstaltung begrüßte Severin Hirmer, Vorstandsvorsitzender der LUCE Stiftung, die Gäste. Anschließend richtete Stefan Schmon, Leiter der Verwaltungsbehörde ESF in Bayern, ein Grußwort an die Teilnehmenden. Er betonte die Bedeutung der Projekte für die Gewinnung von Fachkräften und die nachhaltige Integration internationaler Pflegekräfte. Im Anschluss wandte sich die Bayerische Staatsministerin Ulrike Scharf per Videobotschaft an die Gäste und würdigte das Engagement aller Projektbeteiligten sowie den Beitrag der Projekte zur Stärkung der Pflege in Bayern. Durch das Programm führte Carina Adam, zuständig für internationale Bildung bei der LUCE Stiftung, die die einzelnen Programmpunkte moderierte und die Gäste durch den Tag begleitete.

Die Keynote von Prof. Matthias Drossel und Ralloù Moutafis der Hochschule Hof zum Thema „Integration ist keine Einbahnstraße – Wissenstransfer von der Hochschule in die Praxis“ verdeutlichte, wie wichtig die enge Verzahnung von Wissenschaft und beruflicher Praxis für nachhaltige Integrationsprozesse ist.

Im Mittelpunkt des Symposiums standen die Präsentationen der beteiligten Projekte. Vorgestellt wurden die Ergebnisse aus BIAP – Betriebliche Integration ausländischer Pflegekräfte der LUCE Stiftung mit einem Einblick in das Simulationsbasierte Lernen bei den Bamberger Akademien, InaP 2.0 der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt, Arche TWI aus Eggolsheim in Oberfranken sowie INsTeam der Technischen Hochschule Deggendorf. Die Referierenden gaben Einblicke in ihre Konzepte, berichteten über Erfahrungen aus der Praxis und zeigten auf, welche Maßnahmen sich für die Integration internationaler Pflegekräfte besonders bewährt haben.

Neben den Fachvorträgen und Projektpräsentationen bot das Abschlusssymposium zahlreiche Gelegenheiten für den persönlichen Austausch. Besonders in der Mittagspause wurden die Gespräche vertieft: Die Teilnehmenden kamen mit den Menschen hinter den vorgestellten Projekten ins Gespräch, tauschten Erfahrungen aus und knüpften neue Kontakte. Ergänzend informierten Unternehmen und Institutionen aus dem Gesundheitsbereich an ihren Infoständen über ihre Angebote und brachten weitere Perspektiven in die Diskussion ein. Mit dabei waren unter anderem die AOK Weiden und der „Care Table“. In vielen Gesprächen wurde deutlich, welchen hohen Stellenwert die Vernetzung für die Gäste hatte. Das Symposium schuf einen Raum, in dem nicht nur Wissen geteilt, sondern auch Beziehungen aufgebaut und neue Kooperationen angestoßen wurden – ganz im Sinne der LUCE Stiftung, die den Austausch zwischen engagierten Akteuren fördert.

Den Abschluss bildeten eine kritische Würdigung der vorgestellten Projektergebnisse sowie ein Ausblick auf die Verstetigung erfolgreicher Ansätze. Dr. David Rester, BIAP-Projektleiter bei LUCE, zeigte Perspektiven auf, wie die gewonnenen Erkenntnisse auch künftig in die Praxis übertragen und weiterentwickelt werden können: “Es bestärkt uns, dass unsere Ansätze verstetigt werden und damit einen Beitrag zur Entspannung in diesem wichtigen Beriech der Pflege leisten können.”

Das Symposium machte deutlich, dass erfolgreiche Integration weit über die fachliche Qualifizierung hinausgeht. Entscheidend sind praxisnahe Bildungsangebote, interkulturelles Verständnis und eine enge Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure. Die vorgestellten Projekte haben hierfür wertvolle Impulse geliefert und bilden eine wichtige Grundlage für die zukünftige Fachkräftegewinnung und -bindung in der Pflege.

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LUCE Stiftung und XR HUB Bavaria stärken Zukunftstechnologien in Nordbayern

XR-Erlebniswoche“ im Weidener Stadtlabor DENK.max eröffnet

Mit Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung ist am Montag die XR-Erlebniswoche „XR on Tour – Geschichten erleben“ im Stadtlabor DENK.max eröffnet worden. Gemeinsam mit dem XR HUB Bavaria setzt die Lars und Christian Engel (LUCE) Stiftung damit ein Zeichen für die Zukunft immersiver Technologien in Nordbayern.

Ziel der Kooperation ist es, Virtual Reality (VR) und Extended Reality (XR) unmittelbar erlebbar zu machen, regionale Netzwerke zu stärken und neue Anwendungsmöglichkeiten in Bildung, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft aufzuzeigen.

Zur Eröffnung begrüßte Severin Hirmer, Vorstandsvorsitzender der LUCE Stiftung, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie Schulleitungen und Bildungsverantwortliche aus der Region. Die Gäste hatten anschließend Gelegenheit, die ausgestellten XR-Anwendungen selbst auszuprobieren und sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen.

Silke Schmidt, Head of XR HUB Munich, und Oliver Seibert stellten den XR HUB Bavaria und seine Arbeit vor. Die Initiative wird durch das Bayerische Staatsministerium für Digitales gefördert.

„XR entwickelt sich zu einer Schlüsseltechnologie für viele Bereiche unseres Lebens. Mit unserer Wanderausstellung schaffen wir Begegnungsorte, an denen Menschen, Ideen und Netzwerke zusammenkommen. So machen wir das Potenzial von XR sichtbar und fördern den Austausch zwischen Bildung, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur“, erklärte Silke Schmidt.

Die LUCE Stiftung entwickelt seit 2021 mit einem eigenen XR-Team Anwendungen und Bildungsprojekte im Bereich immersiver Technologien. Florian Waldeck gab Einblicke in aktuelle Projekte und zeigte Einsatzmöglichkeiten für Unternehmen, Schulen und öffentliche Einrichtungen auf.

„XR ist für uns kein kurzfristiger Trend, sondern ein Innovationsthema, das wir als LUCE Stiftung seit 2021 konsequent vorantreiben. Gemeinsam mit starken Partnern wie dem XR HUB Bavaria möchten wir das Potenzial dieser Technologien für unsere Region entfalten und neue Möglichkeiten für Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft schaffen“, betonte Severin Hirmer.

Auch Dr. Stephan Oetzinger, MdL, unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung innovativer Technologien für den Bildungs- und Wirtschaftsstandort Bayern. Zugleich würdigte er das Engagement der Beteiligten, Zukunftstechnologien auch außerhalb der großen Ballungsräume sichtbar und zugänglich zu machen.

Danach tauchten die Gäste selbst in virtuelle Welten ein. Zu den Highlights gehörten die international ausgezeichneten VR-Erlebnisse „Eddie and I“, bei dem Besucher durch Handtracking spielerisch erste Wörter der Gebärdensprache erlernen und die Welt aus der Perspektive eines schwerhörigen Kindes erfahren, sowie „Emperor“, das auf eindrucksvolle Weise Einblicke in die Gedankenwelt eines an Aphasie erkrankten Vaters vermittelt.

Die XR-Erlebniswoche ist noch bis zum 24. Juli im DENK.max zu sehen. Vormittags besuchen Schulklassen aus der Region die Ausstellung. Nachmittags ist sie von 14 bis 17 Uhr für alle Interessierten geöffnet. Auch im Rahmen der Kulturnacht „Weiden träumt“ können Besucherinnen und Besucher die Möglichkeiten von Virtual und Extended Reality selbst erleben.

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Richtfest für ALIA-Areal

Zukunftsweisendes Generationenprojekt in Weiherhammer nimmt Gestalt an

Mit dem Richtfest hat das Generationenprojekt Agil leben im Alter (ALIA) einen weiteren bedeutenden Meilenstein erreicht. Rund 140 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, darunter viele Bürgerinnen und Bürger, die sich für ALIA engagieren, kamen am 9. Juli auf dem Baufeld in Weiherhammer zusammen, um das Aufstellen der ersten fertig produzierten Holzmodule aus Estland zu feiern. Bis Mitte 2027 soll das innovative Quartier vollständig fertiggestellt sein.

Zu den Ehrengästen zählte die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention, Judith Gerlach, die in ihrer Festrede die Innovationskraft des Projekts hervorhob. ALIA sei ein Vorzeigeprojekt für eine moderne und zukunftsfähige Pflege- und Versorgungsstruktur im ländlichen Raum. Vor diesem Hintergrund seien die mehr als vier Millionen Euro aus der Förderrichtlinie „PflegeSoNah“ des Freistaats Bayern hervorragend investiert. Das Projekt zeige beispielhaft, wie Wohnen, Pflege, Prävention und gesellschaftliche Teilhabe unter einem Dach zusammengeführt werden könnten.

Auch auf internationaler Ebene fand das Projekt große Beachtung. Als Vertreter der Botschafterin Estlands in Deutschland nahm der estnische Wirtschaftsattachée am Richtfest teil. Die ersten Module des Gebäudes wurden in Estland gefertigt und anschließend nach Weiherhammer transportiert.

Für die ALIA GmbH begrüßte Geschäftsführer und LUCE Vorstandsvorsitzender Severin Hirmer die Gäste und würdigte die Arbeit aller Projektbeteiligten: „Heute feiern wir, was wir mit und für die Sorgende Gemeinde Weiherhammer umfangreich geplant und konzipiert haben: Der ALIA-Bau wird realisiert und wir feiern die Installation der ersten Module auf dem Areal. Vielen Dank an alle Beteiligten für das Durchhaltevermögen und die Entschlossenheit, an ALIA zu glauben.“

Dr. David Rester, ALIA-Projektleiter bei der LUCE Stiftung, blickte auf die Entstehungsgeschichte des Bauprojekts zurück, das er seit den ersten konzeptionellen Überlegungen begleitet. Er stellte den Gästen das Drehbuch der gemeinsamen Idee von LUCE Stiftung und Gemeinde Weiherhammer bis zum heutigen Baufortschritt vor und verweist auf den Erstentwurf des Drehbuchs vom Kooperationspartner SEGA e.V. Dass aus einer visionären Idee Schritt für Schritt ein wegweisendes Modellprojekt für altersgerechtes und generationenübergreifendes Leben entstehen konnte, ist wesentlich vier Personen zu verdanken: Christian Engel, Lars Engel, Bürgermeister a.D. Ludwig Biller sowie Prof. Dr. Erich Bauer.

Architekt Christian Schönberger veranschaulichte u.a. anhand des nachhaltigen Modul- und Elementbaus aus Holz sowie der demenzsensiblen Raum- und Freiraumplanung das ALIA-Areal als Modell für künftiges Bauen.

Auch Weiherhammers Erster Bürgermeister Julian Kraus zeigte sich erfreut über den sichtbaren Baufortschritt. Die Gemeinde Weiherhammer realisiert ein Kinderhaus und ein Begegnungszentrum auf dem Areal. Er dankte dem Freistaat Bayern für die hohe Förderung und betonte die große Bedeutung des Projekts für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde. ALIA werde das soziale Angebot nachhaltig stärken und neue Maßstäbe für generationenübergreifendes Zusammenleben setzen.

Mit dem Richtfest ist ein wichtiger Meilenstein gefeiert worden. In den kommenden Monaten werden die Module sukzessive ergänzt und ausgebaut. Mitte 2027 soll das neue Quartier bezugsfertig sein und künftig modernes Wohnen, Pflege, Begegnung und Versorgung an einem Ort miteinander verbinden.

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XR on Tour – Geschichten virtuell erleben

Immersive Erlebnisse im DENK.max Weiden

Die Lars und Christian Engel (LUCE) Stiftung lädt herzlich zur Roadshow „XR on Tour – Geschichten erleben“ in Weiden ein.

Vom 20. bis 24. Juli 2026 gastiert die Ausstellung „XR on Tour – Geschichten erleben“ im Stadtlabor DENK.max in der Weidener Innenstadt (Stadtmühlweg 2) und macht innovative Virtual- und Augmented-Reality-Erlebnisse aus dem deutschsprachigen Raum für die Öffentlichkeit erlebbar. Vormittags ist die Ausstellung für Schulen aus der Region reserviert, im Zeitfenster von 14:00 – 17:00 Uhr ist die breite Öffentlichkeit herzlich Willkommen. Auch bei „Weiden träumt“ hat das Stadtlabor mit seiner Ausstellung geöffnet.

Besucherinnen und Besucher können unter anderem die preisgekrönte VR-Produktion „Die kleine Maus, die jemand sein wollte“ erleben, im AR-Escape-Room „Reise in die Arktis“ spielerisch Klimaforschung entdecken, in der VR-Experience „Eddie and I“ die Perspektive eines hörgeschädigten Kindes kennenlernen, sowie weitere international ausgezeichnete XR-Projekte ausprobieren.

Die LUCE Stiftung entwickelt mit ihrem eigenen XR Team innovative Anwendungen im Bildungsbereich, unterstützt bei der Betreuung der Stationen im DENK.max und steht dort auch für jegliche Fragen die gesamte Woche zur Verfügung.

DENK.summit: Rückblick

Den Rückblick zum erfolgreichen DENK.summit 2026 finden Sie hier.

Abschied von Ernst Weig

Mit großer Dankbarkeit und tiefer Trauer nehmen wir Abschied von

Herrn Ernst Weig (Dipl.-Kfm.)

Als Mitbegründer und langjähriges Vorstandsmitglied hat er die Entwicklung der Lars und Christian Engel Stiftung von Beginn an maßgeblich geprägt.

Mit seinem Engagement und seiner Verbundenheit zur Stiftungsarbeit hinterlässt er bleibende Spuren.

Wir verlieren einen geschätzten Weggefährten und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.

Prof. Dr. Erich Bauer
Ehrenvorstandsvorsitzender

Severin Hirmer
Vorstandsvorsitzender

Lars und Christian Engel
Stifter